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Beispielhaft für den so genannten PRO-NRW-Effekt ist diesmal
das schöne Bergische Städtchen Radevormwald. So hat die äußerst engagierte
Rader PRO-NRW-Fraktion in den letzten Ratssitzungen unter anderem beantragt,
zur Herstellung transparenter Kommunalpolitik dem seriösen Internetportal
abgeordnetenwatch.de beizutreten sowie die Sicherheit der Schulkinder durch
längeres Beleuchten des Schulweges zu erhöhen. Zwei kostenneutrale und
bürgerfreundliche Anträge, deren Zustimmung durch den Rat eigentlich
obligatorisch sein sollte – so sollte man zumindest meinen.
Nicht so in Radevormwald! Hier ziehen es die
Kommunalpolitiker der Altparteien grundsätzlich vor, eine Art Schmoll-Haltung
bei PRO-NRW-Anträgen an den Tag zu legen, indem jeder Antrag ohne Aussprache
abgelehnt wird. Gerade wenn es um die Sicherheit von Schulkindern geht, fühlt
man sich dabei bestenfalls an eine Art Irrenhaus erinnert. Dass die beiden
Anträge nun quasi heimlich durch die Hintertür umgesetzt wurden, stimmt den
Fraktionsvorsitzenden Tobias Ronsdorf aber dennoch optimistisch:
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 „Das Verhalten der
Damen und Herren Ratskollegen ist schon seltsam. Einerseits wird jeder Antrag
von uns in kindlichem Trotz erst einmal abgelehnt, andererseits
setzt man dann aber hinterher genau die Dinge um, die wir beantragen. Ob
hier der Neidfaktor eine gewisse Rolle spielt? Schließlich ist unsere Fraktion
ja nach der Einarbeitungsphase die mit Abstand agilste. Es kommt auch oft genug
vor, dass wir mehr Anträge im Rat stellen, als alle anderen Fraktionen
zusammen. Dass sich nun ausgerechnet der Vertreter der Linken, der
stadtbekannte Frauenschläger und Oberantifaschist Ullmann, in seinem
Kommunistenblog darüber beklagt, dass wir richtig gute, vielfältige
Themen bedienen würden, die er auch schon lange auf dem Radar gehabt habe,
erhärtet den Neidverdacht nur.
Denn, wenn dies tatsächlich der Realität und
nicht nur den wirren Phantasien des Herrn entspringen sollte, muss
man fragen, wieso er nicht dies nicht einfach beantragte. Mir ist es letztlich
egal, wie PRO-NRW-Politik in Radevormwald umgesetzt wird. Von mir aus können
die anderen Mandatare und der unsägliche Bürgermeister auch weiterhin ein der
Demokratie hohnsprechendes Kasperletheater spielen. Wichtig ist allein, dass
unsere Forderungen umgesetzt werden. Auch dieses Jahr können sich die Bürger
auf eine rastlose PRO NRW Fraktion in Radevormwald freuen.”
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