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06. Januar 2011, NRW.

Schule darf nicht zum Ort politischer Indoktrination werden

Schule dürfe nicht zum Ort der politischen Indoktrination werden, kommentierte Judith Wolter (PRO NRW) die Aktion des Bundesministeriums der Justiz „Mit Recht gegen Rechts“, die jetzt auch in Nordrhein Westfalens Schulen startet. Bei der Aktion, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Diskriminierung richtet, können Beiträge verschiedener Art eingereicht werden, die sich „gegen den Rechtsextremismus stark machen“. Die Schüler können Preise wie Laptops und Smartphones gewinnen. Es werde bei dieser Aktion, so Wolter, rechts und rechtsextremistisch auf perfide Art und Weise miteinander vermengt. Diese Einengung manipuliere die Schüler.

Stattdessen sei wichtiger, den Schülern konsequent die kulturellen Werte unseres Landes zu vermitteln, so Wolter:

„Das beste Mittel gegen Unmenschlichkeit ist eine humanistische Bildung. Die verteilt aber keine Laptops und Smartphones oder hält die Schüler dazu an, die schlichten Rechtsextremismusbilder linker Politiker zu kolportieren. Bildung und Erziehung haben eine kulturelle Wertebasis zu vermitteln, die für die Jugendlichen der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben sind. Hass und Gewalt sind in jedem Fall für zivilisierte Menschen inakzeptabel – rechte Gewalt, linke Gewalt, religiöse Gewalt oder Gewalt aus Langeweile oder Boshaftigkeit. Um das zu vermitteln, bedarf es keiner Preise.

Mit dieser Aktion wird versucht, jede Art von Patriotismus unter Rechtsextremismusverdacht zu stellen. Diese massive Einengung der Schüler manipuliert auf perfide Weise. PRO NRW wird mit seinem Jugendverband beraten, inwieweit wir uns mit Beiträgen beteiligen, in denen Intoleranz als solches thematisiert wird, und nicht nur jene Erscheinungsformen, die linken und religiösen Fanatikern recht sind, um von eigenen Verfehlungen abzulenken.

Abgesehen davon gilt unsere Forderung, dass es in der Schule nicht darum gehen kann, politisch in die eine oder andere Richtung zu indoktrinieren. Ihre politische Positionierung sollten Jugendliche selbst finden können – ohne die Anleitung linker Gutmenschen.“

 


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