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Schule dürfe nicht zum Ort der politischen Indoktrination
werden, kommentierte Judith Wolter (PRO NRW) die Aktion des Bundesministeriums
der Justiz „Mit Recht gegen Rechts“, die jetzt auch in Nordrhein Westfalens
Schulen startet. Bei der Aktion, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit,
Intoleranz und Diskriminierung richtet, können Beiträge verschiedener Art
eingereicht werden, die sich „gegen den Rechtsextremismus stark machen“. Die
Schüler können Preise wie Laptops und Smartphones gewinnen. Es werde bei dieser
Aktion, so Wolter, rechts und rechtsextremistisch auf perfide Art und Weise
miteinander vermengt. Diese Einengung manipuliere die Schüler.
Stattdessen sei wichtiger, den Schülern konsequent die
kulturellen Werte unseres Landes zu vermitteln, so Wolter:
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„Das beste Mittel
gegen Unmenschlichkeit ist eine humanistische Bildung. Die verteilt aber keine
Laptops und Smartphones oder hält die Schüler dazu an, die schlichten Rechtsextremismusbilder
linker Politiker zu kolportieren. Bildung und Erziehung haben eine kulturelle
Wertebasis zu vermitteln, die für die Jugendlichen der Schlüssel zu einem
selbstbestimmten Leben sind. Hass und Gewalt sind in jedem Fall für
zivilisierte Menschen inakzeptabel – rechte Gewalt, linke Gewalt, religiöse
Gewalt oder Gewalt aus Langeweile oder Boshaftigkeit. Um das zu vermitteln,
bedarf es keiner Preise.
Mit dieser Aktion wird versucht, jede Art von Patriotismus
unter Rechtsextremismusverdacht zu stellen. Diese massive Einengung der Schüler
manipuliert auf perfide Weise. PRO NRW wird mit seinem Jugendverband beraten,
inwieweit wir uns mit Beiträgen beteiligen, in denen Intoleranz als solches
thematisiert wird, und nicht nur jene Erscheinungsformen, die linken und
religiösen Fanatikern recht sind, um von eigenen Verfehlungen abzulenken.
Abgesehen davon gilt unsere Forderung, dass es in der Schule
nicht darum gehen kann, politisch in die eine oder andere Richtung zu
indoktrinieren. Ihre politische Positionierung sollten Jugendliche selbst
finden können – ohne die Anleitung linker Gutmenschen.“
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